Mit “Digital Jetzt” eine Förderung für die Digitalisierung Ihres Unternehmens erhalten!

“Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU” ist ein Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dass Sie bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens finanziell fördert. Das Programm richtet sich an kleinere und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks, sowie freie Berufe und bezuschusst Investitionen in digitale Technologien und Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeitenden.

Inhaltsverzeichnis

Diese Unternehmen werden gefördert:

  • kleine und mittelständische Unternehmen, freie Berufe, Handwerksbetriebe
  • 3 – 499 Beschäftigte
  • Jahresumsatz unter 20 Mio. Euro

Diese Leistungen werden gefördert:

  • Hard- und Software zur internen und externen Vernetzung des Unternehmens
  • Lizenzgebühren für Software
  • Leasingraten für Hardware
  • Datengetriebene Geschäftsmodelle
  • Künstliche Intelligenz
  • Cloud-Anwendungen
  • Big Data
  • Sensorik
  • 3D-Druck
  • IT-Sicherheit und Datenschutz
  • Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • digitale Arbeiten und Basiskompetenzen

Diese Leistungen werden nicht gefördert:

  • Standard-Software, wie übliche Betriebssysteme und Bürosoftware
  • neue Computer oder Updates von Software ohne grundlegende neue Funktion
  • erstmalige Ausstattung neuer Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Personal-, Verwaltungs- und Reiseausgaben
  • Leistungen eines Tochterunternehmens und anderer verbundener Unternehmen
  • Leistungen, die bereits über “go-digital” gefördert werden

Die Investitionsförderung “Digital Jetzt” unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen

Die Digitalisierung bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen wirtschaftliche Chancen und sorgt auf mehreren Ebenen für den Fortschritt Ihres Unternehmens. Durch den Einsatz digitaler Technologien und die Qualifizierung Ihrer Beschäftigten steigern Sie die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens und somit Ihren Erfolg. Neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine ausgereifte Vernetzung und Kundengewinnung lassen sich durch geschulte, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter digital umsetzen. Vielen fehlt jedoch die digitale Kompetenz und die nötige IT-Sicherheit. Aus diesem Grund erleichtert das Förderprogramm “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU” den Zugang zur Digitalisierung durch finanzielle Förderung in Form von Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Sind Sie ein Handwerksbetrieb, der zwischen 3 und 50 Mitarbeiter verfügt, richtet sich dieses Förderprogramm also direkt an Sie und Sie erhalten bis zu 50 % Ihrer Investitionssumme als Fördersumme vom BMWi. Erfüllen Sie dann noch besondere Bedingungen, haben Sie als kleiner Betrieb die Chance, sich insgesamt bis zu 70 % Ihrer Ausgaben zurückzahlen zu lassen.

Auch Betriebe, die zwischen 50 und 250 Beschäftigte anstellen, sind Teil des Förderprogramms. Bei Ihrem Betrieb handelt es sich beispielsweise um eine Werft und Sie beschäftigen 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In diesem Fall können Sie sich ein Maximum von 65 % der investierten Summe bezuschussen lassen. Dies hängt von den Bereichen, die Sie digitalisieren, und vom Standort Ihres Unternehmens ab.

Wenn Ihr Unternehmen über 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt, ist das Förderprogramm “Digital Jetzt” ebenfalls eine Chance für Sie digitale Prozesse auszubauen und den eigenen Betrieb zu fördern. Sie gehören zum Beispiel zur Branche der Metallverarbeitung und beschäftigen 300 Mitarbeitende. Dann werden Ihre Investitionen 30-40 % gefördert.

Wie Sie sehen ist die Bandbreite der Unternehmen, die die “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU” erhalten, weit gefasst. Das hat den Grund, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gezielt den Mittelstand ansprechen möchte, um die Digitalisierung in diesen Betrieben, Unternehmen und freien Berufen anzuregen.

Setzen Sie Ihre individuellen Projektideen mit dem “Digital Jetzt” Zuschuss des BMWi in die Tat um

Damit Sie nachvollziehen zu können, wie sich die Fördersumme zusammensetzt und welche Ihrer Projektideen unter die Investitionsförderung fallen, haben wir drei individuelle Beispiele aufgeführt.

Beispiel: Handwerksbetrieb mit 15 Beschäftigten

Investition: 50.000 €

Fördersumme: 35.000 €

Unsere Aufgaben: Webseitenerstellung und Online-Marketing-Strategie, digitale Buchhaltung und IT-Sicherheit

Mit der Anzahl von 15 Beschäftigten werden Sie als kleines Unternehmen gelistet. Aus diesem Grund beträgt die maximale Förderquote 50 %. Sie haben den Plan, Ihren Webauftritt und das Online-Marketing Ihres Unternehmens aufzubauen, um neue Kunden zu gewinnen und Ihr Netzwerk zu erweitern. Weiterhin brauchen Sie ein Tool, mit dem Aufträge unkomplizierter abgewickelt und von Ihrer Buchhaltung verwaltet werden. Dieses Tool soll selbstverständlich die notwendige IT-Sicherheit und Datenschutz aufweisen. Dieser Aspekt wird von unserer Partnerkanzlei für IT-Recht übernommen. Dadurch erhalten Sie zu den bereits geförderten 50 % zusätzlich 5 %. Mit Ihrer Rohstoffverarbeitung sind Sie außerdem Teil eines Wertschöpfungsnetzwerkes und erhalten nochmals 5 % mehr Förderung. Da Ihr Unternehmen aus dem Kreis Flensburg (strukturschwache Region) kommt, steigt Ihre Förderquote weiterhin um 10 %. Die von Ihnen investierten 50.000 Euro, werden insgesamt mit 70 % bezuschusst. Das bedeutet für Sie, dass Sie im Endeffekt 15.000 Euro investieren und 35.000 vom BMWi bekommen.

Beispiel: Schiffswerft mit 110 Beschäftigten

Investition: 75.000 €

Fördersumme: 48.750 €

Unsere Aufgaben: Webseiten-Entwicklung und Schulung der Beschäftigten im Bereich Online-Marketing

Sie zählen mit den 110 Beschäftigten Ihres Betriebs als mittelständisches Unternehmen und Ihre grundsätzliche Förderquote liegt bei maximal 45 %. Sie wollen Ihren Internetauftritt verbessern und benötigen eine neue Webseite. Außerdem möchten Sie für Ihre Mitarbeiterinnen in der Buchhaltung eine App entwickeln, in der der Bestellvorgang Ihrer Pumpen optimiert wird und die einzelnen Prozesse der Lieferkette ersichtlich sind. Hierfür müssen Sie nicht nur die IT-Software entwickeln, sondern auch Ihre Mitarbeiterinnen im Umgang mit der neu eingeführten Technik schulen. Aufgrund der Investition in die IT-Sicherheit steigt Ihre Förderquote um 5 %. Da Sie Schiffsreparaturen und Sonderanfertigungen für Ihre Kunden anbieten, sind Sie Teil einer Wertschöpfungskette, weswegen sich die Förderquote wieder um 5% erhöht. Da Ihre Werft in Kiel liegt und somit einer strukturschwachen Region entstammt, erreicht Ihre Förderquote 65 %.  Konkret bedeutet das für Sie, dass Sie von Ihren ursprünglich investierten 80.000 Euro, 52.000 Euro bezuschusst bekommen.

Beispiel: Metallverarbeitung mit 300 Beschäftigten

Investition: 150.000 €

Fördersumme: 90.000

Unsere Aufgaben: Webseitenentwicklung, Schulung der Beschäftigten in den Bereichen Social-Media und Online-Marketing

Sie beschäftigen 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind ein Unternehmen in der Metallverarbeitung. Ihre grundlegende Förderquote beträgt 40 %. Sie entwickeln radiale Lüfterräder und beliefern Ihre Kunden international. Deswegen möchten Sie Ihre Social-Media-Kanäle ausbauen und die bereits bestehenden Firmen-Webseiten neu aufsetzen. Ihre Beschäftigten sollen dahingehend geschult werden, um dies zukünftig eigenständig durchzuführen. Ihr Kundennetzwerk erweitert sich dadurch, weswegen die Logistik und Lieferprozesse digitalisiert werden müssen. Des Weiteren wollen Sie eine Webseite entwickeln, die die Verfolgung der Lieferkette für Ihre Kunden aufzeigt. Dafür benötigen Sie neue IT-Software und eine Lösung, die die Daten Ihrer Kunden schützt. Durch die Investition in IT-Sicherheit und Datenschutz steigt Ihre Förderquote um 5 %. Sie sind außerdem Teil eines Wertschöpfungsnetzwerkes, das Investitionen tätigt und erhalten aus diesem Grund weitere 5 % mehr Förderquote. Ihr Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Eckernförde, eine strukturschwache Region. Das bringt Ihnen weitere 10 % mehr Förderquote ein und Sie haben den maximalen Wert von 60 % Förderung erreicht. Für Ihre Investitionssumme von 150.000 Euro bedeutet das, dass Sie davon 90.000 zurückgezahlt bekommen, wenn die gesamte Wertschöpfungskette die Förderung beantragt.

Nach dem 30.06.2021 fallen die Fördersummen in jeder Kategorie jeweils um 5%.

 

Die Voraussetzungen der “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU”

Um zum Förderprogramm “Digital Jetzt” zugelassen zu werden und den gestellten Antrag gestattet zu bekommen, müssen Sie gewisse Voraussetzungen erfüllen. Die Förderung kann von kleinen bis mittelständischen Unternehmen mit 3 bis 499 Beschäftigten aus allen Branchen beantragt werden. Dies schließt Handwerksbetriebe und freie Berufe ein. Für die Planung Ihres Digitalisierungsvorhabens erhalten Sie finanzielle Zuschüsse. Hierzu zählen  Investitionen in Soft- und Hardware, die Qualifizierung Ihrer Mitarbeitenden, ein neuer Webauftritt, Online-Shop und Online-Marketing-Tools, eine neue technologische Infrastruktur, 3D-Druck, IT-Sicherheit und Datenschutz, Schulungen zur Software-Nutzung und Weiterbildungen. Um einen Zuschuss zu erhalten, legen Sie beim Förderantrag einen Plan vor, der aufzeigt, wie Sie Ihr Digitaliserungsvorhaben in die Tat umsetzen wollen und welche Maßnahmen Sie dafür ergreifen. Der Digitalisierungsplan ist zentral, damit Ihr Antrag bewilligt wird. In diesem Punkt unterstützt Sie unsere Partnerin in der Unternehmensberatung. Externe Verlinkung zu Kapitel2?

Für Sie besteht weiterhin die Möglichkeit, die zwei Förderprogramme “digital Jetzt” und “go-digital” miteinander zu kombinieren. Über “go-digital” erhalten Sie eine geförderte Beratung über Investitionen und die Digitalisierung Ihres Unternehmens. Die geplanten Investitionen können im Anschluss über “Digital Jetzt” finanziell gefördert werden, solange Sie nicht bereits von “go-digital” gefördert wurden. Eine Doppelförderung ist demnach ausgeschlossen, jedoch nicht eine Kombination der beiden Förderprogramme.

Für einen erfolgreichen Antrag des Förderprogramms muss Ihr Unternehmen eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Ihr Vorhaben darf noch nicht gestartet sein. Das beinhaltet, dass Sie noch keine der zu fördernden Investitionen getätigt haben. Nachdem der Antrag bewilligt wurde, sollten Sie den Digitalisierungsplan innerhalb von 12 Monaten umsetzen und die Verwendung der Fördermittel mit Rechnungen, Belegen und Kontoauszügen nachweisen.

Sie sollten außerdem überprüfen, ob Ihr Unternehmen bereits eine De-minimis-Beihilfe bekommen hat. Die De-minimis-Beihilfe bezeichnet die Förderung von Investitionsleistungen nach den Vorschriften der Europäischen Union. Wenn Sie also bereits eine De-minimis-Beihilfe in den letzten drei Jahren erhalten haben, sollte diese die Summe von 200.000 Euro nicht überschritten haben.

Der Antrag für die “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU” kann mit einem digitalen Tool auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ab dem 7. September 2020 gestellt werden. Bis einschließlich 2023 können Sie auf diese Weise einen Zuschuss für Ihre digitale Transformation beantragen.

Für Sie ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Antrag rechtzeitig stellen. Selbst wenn Sie e Digitalisierung Ihres Unternehmens erst nächstes Jahr umsetzen wollen, ist es sinnvoll, schon jetzt eine Förderung zu beantragen. Nachdem Ihr Antrag bewilligt wurde und Sie die Fördersumme erhalten haben, können Sie jederzeit einen zweiten Antrag stellen.

 

Ein individueller Digitalisierungsplan für die Zukunft Ihres Unternehmens

Unser Netzwerk beinhaltet die verschiedensten Firmen und Dienstleister. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen mit unserer Partnerin in der Unternehmensberatung bei Ihrem Digitalisierungsplan unterstützen. Der Digitalisierungsplan, den Sie bei der Antragstellung des Förderprogramms vorlegen müssen, ist eine umfassende Beschreibung Ihres Investitionsvorhabens. Er zeigt auf wie Sie Ihre Projektidee zur Digitalisierung Ihres Unternehmens umsetzen und welche Maßnahmen Sie dafür ergreifen. Diesen Plan tragen Sie direkt im Online-Antrag der “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU” ein. Sie werden dabei durch spezifische Auswahlmöglichkeiten, Multiple-Choice-Fragen und Freitextfelder unterstützt. In den Freitextfeldern beschreiben Sie Ihre geplanten Investitionen und nennen bei einer Investition von über 5.000 Euro ein Beispielangebot. Außerdem zeigen Sie auf, welche Wirkung die Investitionen voraussichtlich auf Ihr Unternehmen haben wird.

Der Plan gliedert sich in drei Punkte:

  • Ihre Ausgangssituation: Sie stellen den aktuellen Stand Ihres Unternehmens dar und beschreiben, ob und inwieweit Sie bereits eine Digitalisierung vorgenommen haben. Dies geschieht anhand einer Selbsteinschätzung, die Sie im Vorhinein gerne mit unserer Unternehmensberaterin besprechen können.
  • Ihr Investitionsvorhaben: Sie zeigen auf, was Sie verändern möchten und worin Sie investieren möchten. Außerdem gehen Sie auf die Ziele Ihres Plans und die konkreten Verbesserungen für das Unternehmen ein. Dies beinhaltet beispielsweise eine effizientere Organisation im Unternehmen, neue Geschäftsmodelle und Geschäftsfelder einzubinden, eine höhere IT-Sicherheit, Kunden zu gewinnen und das Netzwerk auszuweiten, die Kompetenzen Ihrer Beschäftigten zu fördern.
  • Die Wirkung Ihrer Investition: Sie legen dar, wie die Investitionen Ihr Unternehmen nachhaltig verändern und welche Effekte Sie erwarten. Außerdem gehen Sie auf die zu erwartende Entwicklung ein.

Der Digitalisierungsplan ist essentiell für die Bewilligung Ihres Antrags, weswegen Sie auf die Unterstützung unserer erfahrenen Partnerin vertrauen können. So haben Sie schon vor Ihrer Antragstellung eine klare Struktur und ein genaues Ziel vor Augen, das Ihnen langfristig mehr Kunden und Erfolge einbringt.

 

Die Fördermodule des Förderprogramms “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU”

Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gliedert sich in zwei Fördermodule.

Das Fördermodul 1 unterstützt Ihre Investitionen in Soft- und Hardware, sowie interne und externe Vernetzung des Unternehmens. Dies beinhaltet datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Sensorik, 3D-Druck, Big Data sowie IT-Sicherheit und Datenschutz. In diesem Fördermodul liegt die minimale Fördersumme bei 17.000 Euro. Wenn Sie also einen Antrag auf die Investitionsförderung im Fördermodul 1 stellen, müssen Sie mindestens 34.000 Euro investieren, um eine Förderung zu erhalten.

Das Fördermodul 2 fördert Ihr Unternehmen bei der Weiterbildung Ihrer Beschäftigten im Umgang mit digitalen Technologien. Das bedeutet, dass die Qualifikationen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessert werden sollen. Der Fokus liegt hierbei auf der Erarbeitung und Umsetzung eines digitalen Konzepts, der IT-Sicherheit und des Datenschutzes, allerdings auch grundlegende digitale Arbeiten und notwendige Basiskompetenzen. Die minimale Fördersumme in diesem Fördermodul liegt bei 3.000 Euro. Demnach müssen Sie bei einem Antrag auf das Fördermodul 2 planen, mindestens 6.000 Euro zu investieren. Nur unter dieser Voraussetzung können Sie die minimale Fördersumme von 3.000 Euro erhalten.

Disclaimer: Sie können in einem oder in beiden Modulen einen Antrag auf die “Digital Jetzt – Investitionsförderung” stellen und somit Ihre Investitionsförderung steigern.

“Digital Jetzt” deckt jedoch nicht sämtliche Investitionen ab. Übliche Betriebssysteme oder Bürosoftware können nicht gefördert werden, da Sie zur Standard-Software zählen. Ebenso wie Standard-Hardware, die nicht direkt mit Ihrer Digitalisierung zu tun und nicht direkt zu Ihren Zielen beiträgt. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass eine Anschaffung gefördert werden kann, wenn Sie Ihre Ziele fördert. Wenn Sie beispielsweise Tablets anschaffen wollen, um Prozesse in Ihrer Produktion zu fördern, können die Kosten der Tablets gefördert werden.

Dies gilt jedoch nicht für eine Anschaffung von Computern für eine wachsende Mitarbeiterzahl. Alle Ersatz- oder Routine-Investitionen sind nicht förderfähig. Ebenso verhält es sich mit der erstmaligen Grundausstattung von Informations- und Kommunikationstechnologie.

Zusatzausgaben wie beispielsweise Personal-, Verwaltungs- und Reiseausgaben Ihres Unternehmens fallen auch nicht unter die Investitionsförderung.

Wenn Sie Leistungen von einem Tochterunternehmen oder einem anderen Unternehmen, das mit Ihren Unternehmen verbunden ist, bezuschussen lassen wollen, ist dies ebenfalls nicht möglich. Dies gilt auch für den Einsatz Ihrer eigenen Entwicklungskapazitäten für Ihre Innovationen. Wenn Sie also selbst eine Webseite von Ihren Mitarbeitern im IT-Bereich erstellen lassen, können Sie sich die dafür anfallenden Kosten nicht bezuschussen lassen.

Werden Sie bereits über das BMWi-Förderprogramm “go-digital” gefördert, können Sie sich die Beratungsleistungen, die Erstellung des Digitalisierungsplans, sowie die Konkretisierung und Umsetzung des Plans nicht zusätzlich fördern lassen.

Was zufriedene Kunden über uns sagen

5/5
"Sehr gute Beratung im Vorfeld. Sehr präsent und gut erreichbar[..]"
Carsten Engel
Immobilienbewertung Engel
5/5
"Super Zusammenarbeit, geduldig und kompetent bis alles passte."
Roland Hollstein
Mindescape Wismar
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"Sehr gute Beratung! Sehr gute und schnelle Umsetzung! "
Chris Hallhuber
Revoke

FAQ Häufig gestellte Fragen

Welche Unternehmen werden gefördert?

Gefördert werden alle Unternehmen, deren Beschäftigtenzahl zwischen 3 und 499 liegt und deren Jahresumsatz unter 20. Millionen Euro liegt. Dies ist branchenübergreifend und bezieht sich damit auch auf Handwerksbetriebe und freie Berufe.

Ausgeschlossen sind:

  • Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung
  • Gemeinnützige Unternehmen
  • Unternehmen und Beteiligungen des öffentlichen Rechts und Religionsgemeinschaften
  • Unternehmen in Gründung
  • Vereine und Stiftungen
  • Insolvente Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten
Wie hoch ist die Förderung?

Maximal können Sie eine Förderung von 50.000 Euro erhalten. Wenn Sie Teil einer Wertschöpfungskette oder eines Wertschöpfungsnetzwerkes sind und das gesamte Netzwerk Investitionen tätigt, können Sie maximal 100.000 Euro pro Unternehmen erhalten.

Die minimalen Fördersummen liegen im Modul 1 bei 17.000 Euro und im Modul 2 bei 3.000 Euro. Sie müssen demnach mindestens 34.000 Euro oder 6.000 Euro investieren.

Förderquoten bis zum 30.06.2021:

  • bis 50 Beschäftigte: maximal 50 %
  • bis 250 Beschäftigte: maximal 45 %
  • bis 499 Beschäftigte: maximal 40 %

Förderquoten ab dem 01.07.2021:

  • bis 50 Beschäftigte: maximal 40 %
  • bis 250 Beschäftigte: maximal 35 %

bis 499 Beschäftigte: maximal 30 %

Wann ist ein Unternehmen Teil eines Wertschöpfungsnetzwerkes?

Ihr Unternehmen zählt zu einem Wertschöpfungsnetzwerk, wenn Sie entlang einer Kette arbeiten, die die Zulieferung von Rohstoffen und Materialien, die Zwischenprodukte und die Erstellung des Endprodukts  beinhaltet. Die Unternehmen, die entlang dieser Kette arbeiten, liefern ihre eigenständigen Beiträge. Um eine Förderung für die gesamte Wertschöpfungskette bzw. -netzwerk zu erhalten, muss jedes Unternehmen einen vollständigen, eigenen Antrag stellen.

Wo kann der Antrag gestellt werden?

Der Antrag wird über das Online-Antragstool des BMWi gestellt. Dies beinhaltet 5 Schritte:

  1. Registrierung
  2. Eintragen der Unternehmensdaten (z.B. Zahl der Beschäftigten, bisherige Förderungen)
  3. Ihre Kontaktdaten (z.B. Projektleitung, Geschäftsführung, bevollmächtigte Person)
  4. Digitaliserungsplan (Ausgangssituation, geplantes Vorhaben, Ziele)
  5. Finanzierungsplan (z. B. Beispielangebote externer Anbieter, Dienstleister, Höhe der Ausgaben)

Hier geht es zum Online-Antragstool: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

Ab wann kann der Antrag gestellt werden?

Das Online-Antragstool wird ab dem 07.09.2020 freigeschaltet und läuft bis zum Ende des Jahres 2023. Sobald Sie einen Antrag erfolgreich abgeschlossen haben und den Zuschuss erhalten haben, können Sie einen erneuten Antrag stellen.

Wann erhalte ich die Fördersumme?

Nachdem Sie Ihr Vorhaben abgeschlossen haben und die Rechnungen für Ihre Investitionen bezahlt haben, reichen Sie Ihren Verwendungsnachweis in Form von Rechnungen, Belegen und Kontoauszügen beim DLR Projektträger ein. Nachdem der Verwendungsnachweis erfolgreich überprüft wurde, wird Ihnen der Investitionszuschuss ausgezahlt.

Wie wird die Mitarbeiterzahl berechnet?

Zu Ihrer Beschäftigtenzahl zählen alle Lohn- und Gehaltsempfänger und Arbeitnehmer, die eine Vollzeitstelle haben und je nach Tarif 35 oder 40 Stunden in der Woche arbeiten. Des Weiteren werden alle Arbeitnehmerinnen in Mutterschutz sowie alle Eigentümer und Teilhaber, die in Ihrem Unternehmen mitarbeiten, dazu gezählt.

Auszubildende oder Arbeitnehmer, die in der beruflichen Ausbildung stehen oder einen Lehr- und Berufsausbildungsvertrag haben, zählen nicht in die Mitarbeiterzahl hinein.

Wann kann die Digitalisierung umgesetzt werden?

Sobald Sie den Förderbescheid bekommen haben, können Sie mit der Digitalisierung und Ihrem Vorhaben beginnen. Sie sollte nicht vorher mit der Umsetzung Ihres Plans angefangen haben, da Ihre Investitionen sonst nicht förderfähig sind. Begonnen ist Ihr Digitalisierungsvorhaben dann, wenn Sie eine rechtsverbindliche Bestellung getätigt oder eine Dienstleistung in Auftrag gegeben haben.

Lassen Sie uns über Ihr neues Projekt sprechen

Die Gründer der dieseo GmbH stehen Ihnen für alle Fragen rund um Ihr neues Projekt zur Verfügung. Auch wenn es mal nicht geschäftlich werden sollte und Sie einfach nur einen Rat brauchen, helfen wir gerne.